Wenn Entwickler selbst über Risiken sprechen Aktuell zeigt sich besonders deutlich, dass die Diskussion über Künstliche Intelligenz nicht nur von Chancen geprägt ist. Anthropic, Entwickler des KI-Systems Claude, beschreibt laut Reuters in seinem eigenen Börsenprospekt mögliche Risiken hochentwickelter KI – darunter die Manipulation oder Verheimlichung von Informationen, Widerstand gegen Abschaltung und im Extremfall sogar „katastrophale oder existenzielle Risiken für die Menschheit“. Wenn selbst die Entwickler leistungsfähiger KI-Systeme so intensiv über
Sep. 2026
Verantwortung statt nur Use Cases Künstliche Intelligenz ist längst im Eventmanagement angekommen – bei Content, Teilnehmerkommunikation, Matchmaking, Datenanalysen und zunehmend auch in automatisierten Prozessen. Gleichzeitig zeigen aktuelle Entwicklungen bei führenden KI-Anbietern, dass Fragen zu Kontrolle, Cybersecurity, Datenverarbeitung und Governance mit der technischen Entwicklung Schritt halten müssen. Genau darüber habe ich im aktuellen BlachReport geschrieben: Die Veranstaltungswirtschaft diskutiert intensiv über Effizienz, Automatisierung und neue Use Cases. Mindestens genauso wichtig ist aber
Nachhaltige Beschaffung Der größte Hebel liegt oft nicht beim Veranstalter selbst Wer eine Veranstaltung nachhaltiger ausrichten möchte, schaut häufig zuerst auf die eigenen Entscheidungen: weniger Abfall, klimafreundliche Mobilität, vegetarisches Catering oder energieeffiziente Technik. Das ist wichtig. Doch ein erheblicher Teil dessen, was eine Veranstaltung ökologisch und sozial ausmacht, entsteht dort, wo Leistungen und Produkte eingekauft werden. Bei Agenturen, Cateringunternehmen, Technikdienstleistern, Messebauern, Locations, Druckereien, Logistikern und vielen weiteren Partnern. Genau deshalb
CO₂e-Bilanz statt Bauchgefühl: Was verursacht Ihr Event wirklich? Kostenfreier Event-CO₂e-Rechner inklusive Anleitung Rund zehn Tonnen CO₂e pro Kopf – jedes Jahr Wie viele Treibhausgasemissionen verursacht eigentlich unser Alltag? In Deutschland lag der konsumbezogene Treibhausgas-Fußabdruck 2023 bei durchschnittlich 10,8 Tonnen CO₂e pro Person. Der EU-Durchschnitt betrug 9,0 Tonnen. Damit liegt Deutschland rund 20 Prozent über dem europäischen Mittel. Eingerechnet werden auch Emissionen, die bei der Herstellung importierter Waren und Dienstleistungen
Juli 2026
Hitze, Starkregen, Sturm und Unwetter werden für Veranstaltungen zunehmend zur Planungsfrage. Was früher oft als kurzfristiges Wetterrisiko behandelt wurde, betrifft heute Sicherheit, Anreise, Technik, Dienstleister, Kommunikation, Kosten und Versicherbarkeit. Besonders Open-Air-Veranstaltungen, Stadtfeste, Sportevents, Märkte und Kulturformate stehen unter Druck. Doch auch B2B-Events, Tagungen, Kongresse und Corporate Events in Innenräumen sind betroffen – etwa wenn Hitze die Anreise belastet, Starkregen Bahn- und Straßenverbindungen stört oder Dienstleisterlogistik nicht mehr wie geplant funktioniert.
Viele Unternehmen setzen bei ihren Veranstaltungen bereits nachhaltige Maßnahmen um: weniger Food Waste, Mehrweg statt Einweg, regionale Dienstleister, bessere Anreiseinformationen, ressourcenschonende Technik oder wiederverwendbare Materialien. Doch spätestens nach dem Event stellt sich die nächste Frage: Wie kommuniziert man das glaubwürdig, verständlich und ohne Greenwashing-Risiko? Genau hier lohnt sich ein genauer Blick. Aussagen wie „nachhaltiges Event“, „grüne Veranstaltung“, „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ klingen gut, bleiben aber oft zu pauschal. Wer Nachhaltigkeit kommuniziert,
Ob Messeauftritt, Tag der offenen Tür, Firmenjubiläum, Hauptversammlung, Sportevent, Meeting, Kongress oder Kundentag: Veranstaltungen gehören für viele Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar fest zur Kommunikation, Kundenbindung und Markenpräsenz. Gleichzeitig werden Events komplexer. Budgets stehen unter Druck. Ressourcen werden teurer. Dienstleister müssen früher eingebunden werden. Und immer mehr Unternehmen fragen sich: Wie lassen sich Veranstaltungen professionell, wirkungsvoll und zugleich effizienter planen? Genau hier setzt unsere neue Newsletter-Serie gemeinsam mit 2bdifferent an.
Apr. 2026
Event Carbon Footprint & Stoffstrombilanz: von der gefühlten zur wissensbasierten Nachhaltigkeit Klima- und Ressourcenschutz sind für BAUM bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Für die BAUM-Tagung 2025 liegt nun der Event Carbon Footprint und erstmals eine umfassende Stoffstrombilanz vor, die mit handfesten, belastbaren Zahlen eine Basis bilden für die ökologische Bewertung, Kommunikation und künftige strategische Ausrichtung des jährlichen großen Netzwerktreffens. Eine Stoffstrombilanz zeigt, welche Materialien
Apr. 2026
2bdifferent begleitet JMT und Healthcare Convention bei der ISO-20121-Zertifizierung Die JMT Deutschland GmbH und Healthcare Convention arbeiten derzeit an der Einführung eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems nach ISO 20121. Ziel ist die Zertifizierung eines Managementsystems für nachhaltige Veranstaltungsorganisation. Die Unternehmen werden dabei von der Nachhaltigkeitsberatungsagentur 2bdifferent begleitet. Unterstützt wird der Prozess durch die Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Rahmen des Programms „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“. Das BAFA-Programm richtet sich
Apr. 2026
Partnerschaft verknüpft ESG, Compliance und Eventmanagement und integriert Veranstaltungen in CSRD-Strategien Die Beratungsunternehmen 2bdifferent und WUQM gehen eine strategische Kooperation ein, um ihre Kompetenzen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Managementsysteme und regulatorische Anforderungen zu bündeln. Ziel ist es, Unternehmen sowie Akteure der Veranstaltungswirtschaft erstmals integriert zu beraten und Events systematisch in bestehende ESG-, Compliance- und Managementsysteme einzubinden. Damit entwickeln sich Veranstaltungen vom operativen Kommunikationsinstrument zu einem festen Bestandteil unternehmensweiter Nachhaltigkeits- und