Nachhaltige Beschaffung Der größte Hebel liegt oft nicht beim Veranstalter selbst Wer eine Veranstaltung nachhaltiger ausrichten möchte, schaut häufig zuerst auf die eigenen Entscheidungen: weniger Abfall, klimafreundliche Mobilität, vegetarisches Catering oder energieeffiziente Technik. Das ist wichtig. Doch ein erheblicher Teil dessen, was eine Veranstaltung ökologisch und sozial ausmacht, entsteht dort, wo Leistungen und Produkte eingekauft werden. Bei Agenturen, Cateringunternehmen, Technikdienstleistern, Messebauern, Locations, Druckereien, Logistikern und vielen weiteren Partnern. Genau deshalb
CO₂e-Bilanz statt Bauchgefühl: Was verursacht Ihr Event wirklich? Kostenfreier Event-CO₂e-Rechner inklusive Anleitung Rund zehn Tonnen CO₂e pro Kopf – jedes Jahr Wie viele Treibhausgasemissionen verursacht eigentlich unser Alltag? In Deutschland lag der konsumbezogene Treibhausgas-Fußabdruck 2023 bei durchschnittlich 10,8 Tonnen CO₂e pro Person. Der EU-Durchschnitt betrug 9,0 Tonnen. Damit liegt Deutschland rund 20 Prozent über dem europäischen Mittel. Eingerechnet werden auch Emissionen, die bei der Herstellung importierter Waren und Dienstleistungen
Juli 2026
Hitze, Starkregen, Sturm und Unwetter werden für Veranstaltungen zunehmend zur Planungsfrage. Was früher oft als kurzfristiges Wetterrisiko behandelt wurde, betrifft heute Sicherheit, Anreise, Technik, Dienstleister, Kommunikation, Kosten und Versicherbarkeit. Besonders Open-Air-Veranstaltungen, Stadtfeste, Sportevents, Märkte und Kulturformate stehen unter Druck. Doch auch B2B-Events, Tagungen, Kongresse und Corporate Events in Innenräumen sind betroffen – etwa wenn Hitze die Anreise belastet, Starkregen Bahn- und Straßenverbindungen stört oder Dienstleisterlogistik nicht mehr wie geplant funktioniert.
Viele Unternehmen setzen bei ihren Veranstaltungen bereits nachhaltige Maßnahmen um: weniger Food Waste, Mehrweg statt Einweg, regionale Dienstleister, bessere Anreiseinformationen, ressourcenschonende Technik oder wiederverwendbare Materialien. Doch spätestens nach dem Event stellt sich die nächste Frage: Wie kommuniziert man das glaubwürdig, verständlich und ohne Greenwashing-Risiko? Genau hier lohnt sich ein genauer Blick. Aussagen wie „nachhaltiges Event“, „grüne Veranstaltung“, „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ klingen gut, bleiben aber oft zu pauschal. Wer Nachhaltigkeit kommuniziert,
Ob Messeauftritt, Tag der offenen Tür, Firmenjubiläum, Hauptversammlung, Sportevent, Meeting, Kongress oder Kundentag: Veranstaltungen gehören für viele Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar fest zur Kommunikation, Kundenbindung und Markenpräsenz. Gleichzeitig werden Events komplexer. Budgets stehen unter Druck. Ressourcen werden teurer. Dienstleister müssen früher eingebunden werden. Und immer mehr Unternehmen fragen sich: Wie lassen sich Veranstaltungen professionell, wirkungsvoll und zugleich effizienter planen? Genau hier setzt unsere neue Newsletter-Serie gemeinsam mit 2bdifferent an.
Apr. 2026
Event Carbon Footprint & Stoffstrombilanz: von der gefühlten zur wissensbasierten Nachhaltigkeit Klima- und Ressourcenschutz sind für BAUM bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Für die BAUM-Tagung 2025 liegt nun der Event Carbon Footprint und erstmals eine umfassende Stoffstrombilanz vor, die mit handfesten, belastbaren Zahlen eine Basis bilden für die ökologische Bewertung, Kommunikation und künftige strategische Ausrichtung des jährlichen großen Netzwerktreffens. Eine Stoffstrombilanz zeigt, welche Materialien
Apr. 2026
2bdifferent begleitet JMT und Healthcare Convention bei der ISO-20121-Zertifizierung Die JMT Deutschland GmbH und Healthcare Convention arbeiten derzeit an der Einführung eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems nach ISO 20121. Ziel ist die Zertifizierung eines Managementsystems für nachhaltige Veranstaltungsorganisation. Die Unternehmen werden dabei von der Nachhaltigkeitsberatungsagentur 2bdifferent begleitet. Unterstützt wird der Prozess durch die Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Rahmen des Programms „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“. Das BAFA-Programm richtet sich
Apr. 2026
Partnerschaft verknüpft ESG, Compliance und Eventmanagement und integriert Veranstaltungen in CSRD-Strategien Die Beratungsunternehmen 2bdifferent und WUQM gehen eine strategische Kooperation ein, um ihre Kompetenzen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Managementsysteme und regulatorische Anforderungen zu bündeln. Ziel ist es, Unternehmen sowie Akteure der Veranstaltungswirtschaft erstmals integriert zu beraten und Events systematisch in bestehende ESG-, Compliance- und Managementsysteme einzubinden. Damit entwickeln sich Veranstaltungen vom operativen Kommunikationsinstrument zu einem festen Bestandteil unternehmensweiter Nachhaltigkeits- und
Erfolgreicher Auftakt des Fachaustauschs – zweiter Termin am 15. April Stuttgart/Speyer, 9. April 2026. Mit dem Fachaustausch zu Kreislaufpraktiken im Kulturbereich ist in Stuttgart ein Austauschprozess gestartet, der Kulturinstitutionen, Kollektive, freie Künstler:innen und weitere Akteur:innen der Stuttgarter Kulturlandschaft im Zeichen der Kreislaufwirtschaft zusammenbringt. Die Veranstaltungsreihe widmet sich dieser Zukunftsfrage mit dem Ziel, bestehende Kreislaufpraktiken sichtbar zu machen, weiterzuentwickeln und neue Ansätze gemeinsam zu erproben. Eingeladen zum Auftakt hatte Jan Stohr,
Im Juli 2025 hat die Landeshauptstadt Stuttgart ihre Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen. Nun beginnt die konkrete Umsetzungsphase – und auch der Kulturbereich übernimmt dabei Verantwortung. Im Rahmen der Nachhaltigen Kulturentwicklung hat das Kulturamt Stuttgart die 2bdifferent GmbH & Co. KG mit der Konzeption und Umsetzung eines Fachaustauschs zu Kreislaufpraktiken im Kulturbereich beauftragt. Mit dem Projekt startet ein strukturierter, moderierter Austauschprozess, der Kulturinstitutionen, Kollektive, freie Künstlerinnen sowie weitere Akteurinnen der Stuttgarter Kulturlandschaft zusammenbringt.